Eichberger, Friedrich

* 10. März 1908 in Pfarrdorf (Bezirk Völkermarkt) - † 25. Mai 1961 in Wien

Friedrich Eichberger wurde am 10.3.1908  in Pfarrdorf geboren. Er studierte nach dem Besuch des Gymnasiums im Benediktiner – lnternat St. Paul an der Universität Innsbruck Philosophie und schloss dieses mit dem Doktorat (Dr. phil.) ab. Kompositionslehre studierte er Anfang der 30er Jahre bei Karl Koch (1887-1971), Domorganist zu Innsbruck St. Jakob und Josef Eduard Ploner (1894 -1955), in Wien bei Karl Schiske (1916 – 1970), während des Krieges in Berlin bei Boris Blacher (1903 – 1975). Nach kurzer Lehrtätigkeit in Traiskirchen absolvierte er als Lehrer am Gymnasium von Horn und als Kirchenmusiker im Stift Geras (NÖ) das Orgelstudium an der Wiener Musikakademie. Hier war er Schüler von Ernst Tittel (1891-1968).

In Horn leitete er den Horner Kirchenchor und das Orchester des Gesang- und Musikvereins.
Er hinterließ mehrere Kirchen- und Kammermusikwerke (darunter drei Messen, zwei Requien, ein Streichquartett), außerdem Orgelwerke und Orchesterstücke.
Da seine besondere Liebe Tirol galt und er seine Ferien nur in Tirol verbrachte, entstanden hier die zwei einzigen Kompositionen für Blasorchester, nämlich eine „Entrada“ und der Marsch „Anno Neun“ aus dem Jahr 1959, anlässlich der 150 Jahrfeier des Tiroler Aufstandes. In der Einleitung erklingen einige Takte des Kaiserliedes – das Bekenntnis der Tiroler zu Österreich.
Allzu früh verstarb Eichberger 1961 im Alter von 53 Jahren an den Folgen eines Verkehrsunfalls.

Werkverzeichnis:

Werkverzeichnis Friedrich Eichberger

Orchester haben keinen eigenen Klang; den macht der Dirigent.

Herbert von Karajan

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