Netzwerke

Derzeit ist der ÖBV die Dachorganisation der Blasmusik-Landesverbände der neun österreichischen Bundesländer sowie der Partnerverbände Südtirol und Liechtenstein.

Er vertritt die gemeinsamen Interessen aller dem ÖBV angehörenden Verbände und Blasmusikkapellen, hält Kontakte mit ähnlichen ausländischen Einrichtungen und unterstützt den völkerverbindenden, integrierenden Charakter der Musik.

Der ÖBV setzt sich für die Erhaltung von traditionellem Brauchtum und typisch österreichischer Blasmusikkultur in Literatur, Besetzung und Klangstil ein, fördert aber auch zeitgenössische symphonische Blasmusik und Komponisten der Gegenwart.

Der ÖBV stellt eine Kommunikationsplattform bzw. Servicestelle für Mitglieder und Verbände dar, er schafft Identität und setzt sich für bundesweit einheitliche Standards ein, führt Blasmusikveranstaltungen auf Bundesebene durch, schreibt Wettbewerbe aus und organisiert Workshops und Seminare für MusikerInnen und FunktionärInnen.

Zu den wichtigen Aufgaben des ÖBV gehört auch die Dokumentation des Blasmusikwesens, seiner Geschichte und Entwicklung von den Anfängen bis zur Gegenwart, welche im „Dokumentationszentrum des ÖBV“ in Oberwölz (Steiermark) betrieben wird.

Besonderes Augenmerk gilt der Blasmusikjugend und ihrer Ausbildung, der Zusammenarbeit mit Musiklehranstalten sowie der sozialen Integration der jungen BlasmusikerInnen in die Musikvereine im Sinne eines lebenslangen Musizierens in der Gemeinschaft.

Aufgrund der sehr vielfältigen Aufgaben in der Jugendarbeit wurde im Jahre 2004 die zunächst eigenständige „Österreichische Blasmusikjugend“ (ÖBJ) gegründet, welche über eigene Funktionäre, eine eigene Geschäftsstelle und ein eigenes Budget verfügte. Die enge Zusammenarbeit des ÖBV und der ÖBJ mündete erfreulicherweise schlussendlich 2014 in der Errichtung einer gemeinsam geführten Geschäftsstelle in Spittal an der Drau in Kärnten.

Die seit vielen Jahren bestehenden engsten Kontakte zwischen dem ÖBV und dem VSM erfuhren mit dem am 23. Oktober 2002 auf Schloss Prösels (Südtirol) im Sinne des europäischen Zusammenwachsens unterzeichneten Partnerschaftsvertrages eine zukunftsorientierte schriftliche Fixierung.
Die Partnerschaft dient der noch engeren fachlichen Zusammenarbeit der Verbände. So wird dem VSM die Möglichkeit eingeräumt, am jährlich stattfindenden Kongress, an den Beratungen der ÖBV-Organe mit Sitz und Stimme teilzunehmen sowie alle ÖBV-Einrichtungen wie die ordentlichen Mitglieder zu nutzen. Gleichzeitig können zu allen Veranstaltungen und Wettbewerben Teilnehmer aus Südtirol entsandt werden. Dem VSM steht es auch zu, Veranstaltungen für den ÖBV bzw. die ÖBJ in Südtirol auszutragen. Von dieser Möglichkeit wurde schon einige Male Gebrauch gemacht.

Kontakte:
www.blasmusik.at
www.blasmusik.at/jugend

1949

wurde der "CISM" gegründet

"Internationaler Musikbund CISM"

Die CISM, gegründet 1949, ist der freiwillige Zusammenschluss nationaler Musikverbände für Blasmusik, Percussion, Tambour-, Bläser- und Pfeiferkorps (Drum-, Bugle- and Piperbands). Die 10 stimmberechtigten Mitgliedsverbände umfassen derzeit rund 12 000 Musikvereine mit annähernd 1 Million aktiven Musikantinnen und Musikanten. Die CISM ist Mitglied der UNESCO.

Hauptaufgabe der CISM ist es die Musikkultur zu erhalten, pflegen und zu fördern, die gemeinsamen Interessen ihrer Mitgliedsverbände auf internationaler Ebene, in Staat und Gesellschaft wahrzunehmen, die Aus- und Fortbildung auf dem Gebiet der Musik fördern und internationale Begegnungen und internationalen Jugendaustausch zu vermitteln.
Außerdem ist es das Ziel, die Erweiterung und Festigung des europäischen Netzwerkes, die Fortführung und den Ausbau der laufenden Aufgaben, sowie das Initiieren von neuen musikalischen Projekten, als zentrale Aufgaben zu lösen.
Kompositionswettbewerbe, internationale und nationale Musikfeste, Informationsaustausch über Veranstaltungen, z.B. Musikcamps, Konzerte mit Modellcharakter, Hilfestellung beim Austausch von Orchestern und Ensembles, Informationen und Beratung über die musikalische Jugendarbeit in Verbänden und Vereinen, Durchführung von Fach-Kongressen für die Mitgliedsverbände, Durchführung von Kongressen für Dirigenten und Jugendleiter, Organisation von Wettbewerben für Blasorchester sowie für Drum-, Bugle- and Piperbands, Erstellung von Katalogen über empfehlenswertes Spielgut, Expertenkatalog (Juroren, Referenten, Instruktoren), Verzeichnis europäischer Blasmusikarchive sind einige der Aufgaben, die laufend bearbeitet werden. 
 Eckpfeiler sind dabei die Vergabe der Europameisterschaft für Böhmisch-Mährische Blasmusik, der Internationale Jugendorchesterwettbewerb im Rahmen der Mid Europe in Schladming, die Jurorenausbildung in französischer und deutscher Sprache in Trossingen und die Relationship innerhalb der Mitglieder. 

Unter dem Motto «Ganz Europa in der Blasmusik vereint» zeigt sich die Triebfeder zur Tätigkeit der CISM in der Zukunft.
Kontakte:
www.facebook.com/MediaCISM
twitter.com/CISMCISM1

Ziel der Gesellschaft ist die Erforschung aller Aspekte des Blasmusikwesens. Mittel dazu sind die Kongresse zum Gedanken- und Wissensaustausch von Wissenschaftlern, Dirigenten, interessierten Musikern und Amateuren. Weiters dient die Publikationsreihe „Alta Musica“ der Verbreitung der Forschungsergebnisse aus unterschiedlichsten Themenkreisen des Blasmusikwesens. Derzeit gehören der IGEB rund 400 Mitglieder aus über 30 Ländern an.
Derzeitiger Sitz der IGEB ist die Universität für Musik und Darstellende Kunst Graz in Österreich.

Kontakt:
www.igeb.net

Die Musik wird treffend als Sprache der Engel beschrieben.

Thomas Carlyle

Mit freundlicher Unterstützung