Pramstaller, Karl

* 10. Juli 1930 in Bruneck - † 14. Jänner 2007 in Bruneck

Karl Pramstaller wurde am 10. 07. 1930 in Bruneck geboren und machte als Kind auf dem Akkordeon erste Bekanntschaft mit der Musik. Später wurde die Trompete sein Hauptinstrument. Er musizierte zuerst bei der Bürgerkapelle Bruneck, dann bei der Militärkapelle in Pesaro. Schließlich studierte er das Fach Trompete am Konservatorium „G. Rossini“ in Pesaro und am Konservatorium „C. Monteverdi“ in Bozen. Dort legte er die künstlerische Reifeprüfung erfolgreich ab.
Anschließend studierte er am „Mozarteum“ in Salzburg. Dort prägten ihn vor allem die Professoren Friedrich Neumann, Cesar Bresgen und Leo Ertl. In seine engere Heimat zurückgekehrt, wurde Karl Pramstaller Direktor der Musikschule Bruneck, die er von 1961 bis 1995 umsichtig leitete. Seine Studien im Fach Komposition vervollständigte Pramstaller, bei Prof. Anton Erich Kratz in Innsbruck.
Über achtzehn Jahre war Karl Pramstaller der Landesjugendleiter im „Verband Südtiroler Musikkapellen“. In seiner fünfundzwanzigjährigen Tätigkeit als Kapellmeister, davon 15 Jahre bei der Musikkapelle Gais und 10 Jahre bei der Musikkapelle Dietenheim/Aufhofen, war er mit der Praxis der Blasmusik sehr eng verbunden.
Aus dieser langjährigen Arbeit für- und mit den Musikkapellen entstanden Werke für Bläserensembles und Blasorchester. Seine Vorbilder waren Sepp Tanzer, Sepp Thaler und Anton Erich Kratz.

Werkverzeichnis:

Werkverzeichnis-Pramstaller

Das Beste in der Musik steht nicht in den Noten.

Gustav Mahler

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