Fahringer, Alois

* 13. August 1924 in Kössen - † 25. Mai 2018

Alois Fahringer wurde am 24. August 1824 als Sohn einer sehr musikalischen Familie, der Bauersleute Alois und Adelheid Fahringer in Kössen/Tirol geboren.
Mit 5 Jahren lernte er bei seinem Vater Harmonium, mit 8 Jahren erlernte er das erste Blasinstrument und wurde im gleichen Jahr Flügelhornist der Musikkapelle Kössen, der er 71 Jahre, bis zu seinem 80. Geburtstag treu blieb. Mit 15 Jahre übernahm Alois Fahringer 1939 die Organisten- und Chorleiterstelle in der Pfarrkirche seiner Heimatgemeinde, die er heute noch innehat. Im Selbststudium eignete er sich Kenntnisse der Kompositionstechnik (Harmonielehre) an, dazu kam noch ein 1949 besuchter sechstägiger Kurs für Liturgie und Chorleitung bei Prof. Dawidowitsch im Mozarteum in Salzburg. Er begann mit der Harmonisierung von einfachen kirchlichen Liedern und Sätzen für vierstimmigen Chor. Bald schuf er die ersten „Weisen“ für Bläser. Als Kapellmeister – Fahringer wurde 1947 in der Nachfolge seines Vaters Kapellmeister der Musikkapelle Kössen, bildete in dieser Funktion 45 Jahre ehrenamtlich junge Musikanten in allen Instrumenten aus und übergab 1989 nach 42 jähriger, sehr erfolgreicher Tätigkeit den Taktstock – wollte er für seine Kapelle immer eigene Kompositionen erproben. 30 Jahre wirkte er auch als Bezirkskapellmeister im Musikbezirk St. Johann in Tirol. Rund 160 Kompositionen stammen aus seiner Feder.
Mit zahlreichen profanen und kirchlichen Auszeichnungen und Ehrungen wurde sein reiches Schaffen belohnt. Die Gemeinde Kössen ernannte ihn zum Ehrenbürger.

Werkverzeichnis:

Werkverzeichnis Alois Fahringer

Mit einem Bild möchte ich etwas Tröstliches sagen,
so wie Musik tröstlich ist.

Vincent Van Gogh

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